"Sprachkurse für Arbeitsmigranten innerhalb der Bauwirtschaft"

 

 

Gründe für dieses Projekt 

 

Der demografische Wandel und das Image des Sektors bilden Herausforderungen für künftige Arbeitgeber. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten in der Baubranche ist relativ hoch und somit wird in den kommenden Jahren ein großer Teil der Belegschaft in Rente gehen. Es wird eine große Herausforderung, diese wegbrechenden Kräfte mittel- und langfristig zu ersetzen.

 

Der Bausektor zeichnet sich durch ein hohes Maß an Wanderarbeitern, insbesondere in den westeuropäischen Ländern aus, wo es immer schwieriger wird qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Inland zu rekrutieren.

 

Österreich:

264.000 Menschen arbeiten in der Bauwirtschaft, 27% von ihnen sind nicht-österreichische Staatsbürger aus Ex Jugoslawien und der Türkei (Reihenfolge nach Anzahl) **

Deutschland: 
1,8 Mio. Menschen arbeiten in der Baubranche (Haupt- und Baunebengewerbe). Die arbeitenden Menschen mit Migrantionshintergrund stammen u.a. aus der Türkei, Polen, Rumänien und Bulgarien

Spanien:
Rund 1,7 Mio. Personen sind im Baugewerbe tätig, davon sind 21,3% (352.900 Menschen) Migranten. Sie stammen u.a. aus Bulgarien und Polen

Frankreich:
Etwa 1,7 Mio. Menschen arbeiten in der Bauwirtschaft, über 14% (200.000 Menschen) sind Migranten, die u.a. aus Portugal und der Türkei kommen

Niederlande:
Etwa 461.000 Menschen arbeiten im Baugewerbe, etwa 6% Migranten stammen aus der Türkei, sind Suriname oder kommen aus Polen

Vereinigtes Königreich:
Ca. 2 Mio. Menschen arbeiten in der Baubranche. Wanderarbeiter bilden 6 bis 10% der Belegschaft; in den größeren Städten kann die Zahl um mehr als 25% steigen. Vor dem wirtschaftliche Abschwung im Baugewerbe (2007/2008) arbeiteten etwa 350.000 Migranten im Baugewerbe. Mehr als 100.000 Migranten haben sich entschlossen für die britische Bauwirtschaft in den letzten zehn Jahren zu arbeiten. (Polen, Litauen, Rumanien).

EU:
Etwa 14,8 Mio. Menschen im Baugewerbe repräsentieren 7,5% der gesamten europäischen Belegschaft.
 
* Quelle: FIEC
 
Experten schätzen, dass in Ländern wie Österreich, Deutschland, Frankreich und Spanien, Wanderarbeiter etwa 50% der gesamten Belegschaft auf Baustellen ausmachen. In einigen Bereichen des Baugewerbes beläuft sich ihr Anteil auf 80 - 90%. Diese Zahlen kontrastieren mit den offiziellen Daten, nach denen Migranten automatisch als Angehörige betrachtet werden, wenn sie über die Staatsbürgerschaft des Gastlandes verfügen.

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